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Willkommen bei der Baugenossenschaft Zürichsee
100 Jahre BGZ – entdecken Sie hier die Geschichte unserer Wohnbaugenossenschaft
1926
Ein Jahrhundert genossenschaftliches Wohnen
Das frühere Vorhaben eine Baugenossenschaft zu gründen, verläuft 1922 im Sand. Mitte der 20er-Jahre verschärfen die Wohnungsnot und Mieterschutzgesetze die Lage erneut. So startet in der Gemeinde Küsnacht Anfang 1926 eine neue Initiative.
In der Zürichsee-Zeitung ruft Architekt Marfort im Dezember 1925 in einem Artikel zur Gründung einer Wohnbaugenossenschaft auf. An der ersten Versammlung am 8. Januar 1926, unter der Leitung von Professor Frey, nehmen 42 Männer und zwei Frauen teil. Sie zeigen grosses Interesse an günstigen Eigenheimen und Wohnungen.
Am 22. Januar legt die Versammlung die Finanzierung mit der Zürcher Kantonalbank vor: Hypotheken 90 %; Eigenleistung 10 %. Ein Bauplatz an der Seestrasse im Kusen und an der Weinmanngasse stehen fürs Erste zur Wahl. Doch der Gemeinderat lehnt die Vorschläge ab. Nach langen, heftigen Diskussionen und Rückschlägen finden die Initianten beim Oberfeld ein geeignetes Gelände. In unmittelbarer Nähe der heutigen BGZ-
Verwaltung. Der Gemeinderat beantragt dafür Subventionen und Bürgschaft, die von der Gemeindeversammlung mit grosser Mehrheit angenommen wird. Noch weitere sechs Mal versammelt sich der Vorstand bis zur Gründungsversammlung am 17. Juli 1926. Nur 14 Genossenschafter nehmen daran teil. Am 30. Juli 1926 wird die Gemeinnützige Baugenossenschaft Küsnacht (GBK) im Handelsregister eingetragen.
Die grössten Hindernisse der Gründerzeit waren die langwierige Suche nach einem geeigneten Bauplatz, das ständige Ringen mit der Gemeinde um Subventionen und Garantien sowie das wiederholt schwankende Engagement der Interessenten.
Im Jahr 2001, nach 75 Jahren ihres Bestehens, beschloss die Gemeinnützige Baugenossenschaft Küsnacht (GBK) an ihrer Generalversammlung, den Namen in Baugenossenschaft Zürichsee (BGZ) zu ändern.

Bauplatz an der Seestrasse im Kusen

Bauplatz an der Weinmanngasse

Projektpläne für ein Doppeleinfamilienhaus 1939

Prof. Dr. Hans Frey, 1. Präsident der GBK, Amtszeit 1926 bis 1939
1926 bis 1927
1926 bis 1927
1926 brauchte es Mut, weit ab vom Dorf, mitten in Wiesen und Baumgärten, neuen Wohnraum zu schaffen. Die Wohnungen sollten nicht primär komfortabel, sondern vor allem erschwinglich sein. Für den täglichen Bedarf entstanden zugleich ein Lebensmittel- und ein Bäckereiladen.
Das Erfolgskonzept der Anfangsjahre setzte auf kleine Zimmer, einen schlichten Ausbau und bescheidenen Komfort. Ein einfaches WC tat seinen Zweck. Ein Ofen heizte Wohnzimmer und Korridor. Vorfenster hielten die Kälte draussen. In der Küche floss nur kaltes Wasser. Mit Warmwasser versorgte ein holzgefeuerter Waschherd die Gemeinschafts-Badewanne im Keller. Jede Familie pflegte ihren eigenen Gartenanteil.
Zum Start zählte die Genossenschaft 24 Wohnungen, vier Einfamilienhäuser und zwei Zweifamilienhäuser.
Die vier Einfamilienhäuser an der Feldstrasse 1,3,5 und 7 sowie die zwei Zweifamilienhäuser an der Feldstrasse 4 und 6 gingen nach der Erstellung in Privatbesitz über.
1977–1979: Feldstrasse 8/9 und Gartenstrasse 17 erfuhren eine umfassende Sanierung: Zentralheizung,
Warmwasser und ein Einbaubad mit neuem WC statteten jede Wohnung aus. Ersetzt wurden elektrische und
sanitäre Leitungen, Parkettböden sowie Wohnungs- und Zimmertüren. Neue Isolierglas-Fenster, Aluminium-
Jalousien und Rollläden rundeten die Modernisierung ab.
2012 erhielten die Häuser an der Feldstrasse 8 und 9 neue Küchen, Bäder und Steigleitungen. Der Vorstand setzte bewusst auf eine «Sanierung-Light», um den Werterhalt zu sichern und die Mietzinse tief zu halten.
Seit 2019 beziehen die Liegenschaften umweltfreundliche Wärmeenergie über das Fernwärmenetz der Werke
am Zürichsee.
Die Gartenstrasse 17 hingegen entstand 2017 nach einem kompletten Rückbau neu – von den Grundmauern
auf. Das neue Gebäude vereint heute zwei Maisonette-Wohnungen in den oberen Etagen und zwei Kleinwohnungen im Erdgeschoss.
Im Rahmen der Teilerneuerung der Siedlung Oberfeld ersetzen seit 1993 Ersatzneubauten die alten Bauten (Obere Heslibachstrasse 58/60, Gartenstrasse 19 und Feldstrasse 2). Die Neubauten verfügen insgesamt über 16 Wohnungen und eine Unterniveaugarage. Sie befinden sich an der Oberen Heslibachstrasse 60 und Gartenstrasse 19.

Brunnen im Oberfeld

Gartenstrasse 17

Spielplatz im Oberfeld, Feldstrasse 8/9

Feldstrasse 9

Gartenstrasse 17

Gartenstrasse 19 (heute)

Gartenstrasse 17 (heute)

Feldstrasse 8/9 (heute)
1929
1929
1929 begann für unsere Genossenschaft eine neue Bauphase. Im Januar beschloss die ausserordentlich einberufene Generalversammlung den Bau von drei Mehrfamilien- und fünf Einfamilienhäusern im «unteren Feld».
Trotz der strengen Kälte des sogenannten Eiszeitwinters und eines Baustopps wegen Kiesmangels, zogen die ersten Bewohner bereits im Oktober 1929 ein. 21 Familien – viele mit drei oder vier Kindern – fanden hier ein einfaches, bezahlbares Zuhause.
Die Wohnungen blieben schlicht, ohne Badezimmer und ohne Balkone. Dafür verfügte jeder Haushalt über einen eigenen «Pflanzblätz».
Die fünf Einfamilienhäuser boten etwas mehr Komfort: ein Badezimmer, Mansardenzimmer und einen Werkraum im Keller.
Die fünf Einfamilienhäuser an der Unterfeldstrasse 3,5,6,7 und 8 gingen in den folgenden Jahren in Privatbesitz über. Die drei Mehrfamilienhäuser erhielten nach und nach einfache Badezimmer mit frei stehenden Wannen und erste Balkone. Zentrale Warmwasseraufbereitung und Heizung kamen hinzu. Küchen und Bäder wurden erneuert. Die Genossenschaft hielt die Häuser laufend instand und modernisierte sie.
In den Jahren 2008 und 2012 entstanden im Rahmen der Teilerneuerung der Siedlung etappenweise Ersatzneubauten mit 22 Wohnungen und einer Unterniveaugarage. Früher an der Unterfeldstrasse 1 und 10, liegen sie heute an der Unteren Heslibachstrasse 56 und Unterfeldstrasse 10.
2010 folgte an der Unterfeldstrasse 4 eine Sanierung von Küchen, Bädern und Steigleitungen. Der Vorstand entschied sich bewusst für eine «Sanierung-Light», um den Werterhalt zu sichern und die Mietzinse tief zu halten. Seit 2020 beheizt umweltfreundliche Energie aus dem Fernwärmenetz der Werke am Zürichsee die Liegenschaft.

Unterfeldstrasse 10 (vorne) und 4 (hinten)

Unterfeldstrasse 1

Das Haus mit der Uhr, Unterfeldstrasse 1

Kinderfest am Genossenschaftstag (5. Juli 1937)

Unterfeldstrasse 4 (heute)

Unterfeldstrasse 10 (heute)

Siedlung Unterfeld
1937
1937
Was man heute Genossenschaftssiedlung nennt, hiess früher Kolonie. Rund zehn Jahre nach der Gründung der GBK bestanden bereits zwei solcher Kolonien: die «obere Kolonie» im heutigen Quartier Oberfeld und die Kolonie «Unterfeld» im gleichnamigen Quartier.
1937 entstand in der Kolonie «Unterfeld» ein neues Sechsfamilienhaus. Das Gebäude galt als modern. Jede Wohnung verfügte über ein eigenes Badezimmer – damals eine Seltenheit in Genossenschaftswohnungen. Linoleumböden bedeckten die Gänge, Küchenbalkone sorgten für zusätzlichen Komfort. Das private Badezimmer verteuerte allerdings die Mieten um 5 Franken pro Wohnung und Monat.
Im Erdgeschoss befand sich ursprünglich ein Spezereiladen. Später nutzte man die Räume als Büro. Seit den 1990er-Jahren betreibt dort eine Wäscherei/Glätterei ihren Betrieb – bis heute.
Die Liegenschaft blieb über die Jahre in gutem Zustand. Die Genossenschaft hielt sie laufend instand und modernisierte sie Schritt für Schritt. Zentrale Warmwasseraufbereitung und Heizung kamen hinzu. Küchen und Bäder wurden neu ausgestattet, Balkone erweiterten den Wohnraum.
2010 folgte eine weitere Sanierung. Küchen, Bäder und Steigleitungen wurden erneuert. Der Vorstand entschied sich bewusst für eine «Sanierung-Light», um den Werterhalt zu sichern und die Mietzinsen tief zu halten. Seit 2020 beheizt umweltfreundliche Energie aus dem Fernwärmenetz der Werke am Zürichsee das Gebäude.

Untere Heslibachstrasse 54 (heute)


Bad

Wohnzimmer

Küche

Korridor
1943
1943
Zwischen 1939 und 1945 tobte der Zweite Weltkrieg. Wegen starker Verknappung an Baueisen entstanden alle Kellerdecken aus Holzgebälk. Kupferne Waschherde standen nicht mehr zur Verfügung, stattdessen lieferten die Händler Modelle aus verzinktem Eisenblech.
Eine befürchtete Generalmobilmachung hätte den Bau der drei Mehrfamilienhäuser gestoppt. Zum Glück blieb sie aus. So entstanden 1943 an der Oberen Heslibachstrasse 54, 58 und 60 insgesamt 15 einfache, aber solide gebaute Zwei-, Drei-, und Vierzimmerwohnungen.
1993 entstand im Rahmen der Teilerneuerung der Siedlung Oberfeld ein Ersatzneubau für die Wohnhäuser an der Oberen Heslibachstrasse 58/60 sowie Feldstrasse 2 und Gartenstrasse 19. Das neue Gebäude umfasst 16 Wohnungen und eine Unterniveaugarage. Heute trägt es die Adressen Obere Heslibachstrasse 60 und Gartenstrasse 19.
2003 folgte der Ersatzneubau an der Oberen Heslibachstrasse 54. Das ursprüngliche Haus mit sechs Wohnungen wich einem modernen Gebäude mit fünf Wohneinheiten.

Obere Heslibachstrasse 58/60

Obere Heslibachstrasse 54

Obere Heslibachstrasse 60 (heute)

Obere Heslibachstrasse 54 (heute)

Siedlung Oberfeld

Küche Gartenstrasse 19

WC/Dusche Gartenstrasse 19
1946 bis 1949
1946 bis 1949
Ende der 1940er-Jahren entstanden in der Kolonie «Unterfeld» mehrere Wohnhäuser mit insgesamt 24 Dreiund Vierzimmerwohnungen. In der Nachkriegszeit fehlten vielerorts Baustoffe und Arbeitskräfte. Besonders der Wohnungsbau litt unter diesen Engpässen. Die neuen Häuser konnten nur mit Mühe für den Bezug fertiggestellt werden. Die hohen Baukosten führten Mietzinsen, die für viele Familien kaum erschwinglich waren.
Die Genossenschaft hielt die Liegenschaften über die Jahre laufend instand und modernisierte sie schrittweise. Zentrale Warmwasseraufbereitung und Heizung kamen hinzu, Küchen und Bäder wurden erneuert.
2008 entstanden im Rahmen der Teilerneuerung der Siedlung Unterfeld Ersatzneubauten für die Häuser an der Unteren Heslibachstrasse 56/58 und Unterfeldstrasse 1/9. Die neuen Gebäude umfassen 33 Wohnungen und eine Unterniveaugarage. Heute tragen sie die Adressen Untere Heslibachstrasse 56, 58 und 60.
Im Jahr 2012 entstanden zwei Ersatzneubauten mit 18 Wohnungen und eine Erweiterung der bestehenden Unterniveaugarage. Früher an der Unterfeldstrasse 10, 12 und 14 liegen sie heute an der Unterfeldstrasse 10 und 12.

Unterfeldstrasse1/9, Untere Heslibachstrasse 56/58

Unterfeldstrasse 14

Untere Heslibachstrasse 58

Untere Heslibachstrasse 56

Siedlung Unterfeld

Dusche Untere Heslibachstrasse 58

Küche Untere Heslibachstrasse 58

Wohn-/Esszimmer Untere Heslibachstrasse 58
1950 bis 1956
1950 bis 1956
Küsnacht
1950 und 1951 entstanden an der Gartenstrasse 20 und 22 zwei Sechsfamilienhäuser. Eines davon beherbergte eine Bäckereifiliale. Nach 25 Jahren Baugeschichte zählte die Genossenschaft bereits 98 Wohnungen und 231 Mitglieder.
1952 folgte an der Hörnlistrasse 21 und 23 ein identisches 12-Familienhaus. Weitere 27 Wohnungen kamen 1955 und 1956 an der Hörnlistrasse 17 und 19 sowie an der Unteren Heslibachstrasse 67 und 69 hinzu. Diese Wohnungen verfügten erstmals über einfache Einbaubäder. Parkplätze und Garagen spielten zu jener Zeit noch keine Rolle.
Etwa 15 Jahre später ersetzten Ölzentralheizungen die herkömmlichen Ofenheizungen und Warmluftöfen. Die alten Öfen im Korridor erforderten Luftöffnungen zu den Zimmern. Warmwasseraufbereitung, praktische Einbauküchen und neue Bad-/WC-Anlagen ergänzten den Ausbaustandard. Die Gesamterneuerung umfasste zudem die Aussenhülle, Türen, Isolierglasfenster, Treppenhäuser und Briefkästen.
2009 folgte wieder eine grosse Sanierung. Küchen, Bäder und Steigleitungen wurden erneuert. Der Vorstand entschied sich bewusst für eine «Sanierung-Light», um den Werterhalt zu sichern und die Mietzinse tief zu halten. Die Siedlung Heslibach mit ihren 49 Wohnungen unterstellte die BGZ freiwillig den Vermietungsbestimmungen der Gemeinde Küsnacht.
Seit 2019 beheizt umweltfreundliche Energie aus dem Fernwärmenetz der Werke am Zürichsee die
Liegenschaften.
2000 Bereits im April 2000 zog das Verwaltungsbüro der Genossenschaft in eine umgenutzte Wohnung im Erdgeschoss der Gartenstrasse 22. Im Zuge der Gebäudesanierung 2009 kam die angrenzende Zweizimmerwohnung dazu, um dem wachsenden Personalbedarf gerecht zu werden.

Hörnlistrasse 21

Hörnlistrasse 19

Untere Heslibachstrasse 67/69, Hörnlistrasse

Gartenstrasse 20/22

Untere Heslibachstrasse 67/69

Spielplatz Heslibach, Hörnlistrasse 17/19

Untere Heslibachstrasse 67/69, Hörnlistrasse 17/19

Siedlung Heslibach

Gartenstrasse 20/22

Gartenstrasse 20/22, Hörnlistrasse 21/23

Wohnzimmer

Bad

Küche
1961
1961
1961 Der Bau des Achtfamilienhauses an der Unterfeldstrasse 12 verlief – auch dank des trockenen Sommers – planmässig. Die Wohnungen standen am 1. April bezugsbereit. Das zweite Haus an der Unterfeldstrasse entstand ohne Subvention. Es bot Mietenden eine Ausweichmöglichkeit, deren Einkommen die Subventionsgrenzen überstiegen, die aber weiterhin zu fairen Mieten wohnen wollten.
Bis ins Jahr 2000 diente das Haus als Sitz der Genossenschaftsverwaltung. 2012 wich es im Rahmen der Teilerneuerung der Siedlung Unterfeld einem Ersatzneubau mit 7 Wohnungen und einer Unterniveaugarage. Die neue Liegenschaft trägt gleichbleibend die Adresse Unterfeldstrasse 12.

Unterfeldstrasse 12

Unterfeldstrasse 12 (heute)
1964
1964
Im hoch gelegenen Dorfteil Itschnach entstand 1964 die Siedlung Sonnenrain. Die starke Hanglage und die damalige Bauordnung führten zu einem Konzept mit sogenannten «Laubenganghäusern». Jede Wohnung lässt sich von aussen direkt betreten.
Das Land stellte die Gemeinde Küsnacht im Baurecht für 60 Jahre zur Verfügung. Die Siedlung mit 33 Wohnungen unterstand den Vermietungsbestimmungen der Gemeinde.
1988 wurde das Gebäude erstmals umfassend renoviert; die neue Estrichisolation, Isolierglasfenster, Aluminiumjalousien, Wohnungstüren und Sonnenstoren erhöhten den Wohnstandard deutlich.
Nach 35 Jahren stand eine umfassende Erneuerung an. Küchen und Bäder erhielten eine neue Ausstattung. Balkone und Gartensitzplätze wurden vergrössert. Gleichzeitig erhöhte die Genossenschaft die Zahl der Garagenplätze von sieben auf achtzehn.
Nach 60 Jahren, bei Ablauf des Baurechtsvertrags am 31. Dezember 2023 trat leider der «Heimfall» ein. Die Liegenschaften gingen an die Gemeinde Küsnacht zurück.

Baustelle Sonnenrain

Baustelle Sonnenrain

Küche

Spielplatz Sonnenrain

Siedlung Sonnenrain (heute)

Sonnenrain 28/30/32

Siedlung Sonnenrain 1964
1971
1971
1971 realisierte die Gemeinde Küsnacht im Gebiet Itschnach die Überbauung Bettlen. Diese erstellte sie gemeinsam mit vier Küsnachter Baugenossenschaften und privaten Bauträgern. Insgesamt entstanden 184 Wohnungen. Die BGZ übernahm sechs Häuser mit 54 Zweieinhalb- bis Viereinhalbzimmerwohnungen.
Für die damalige Zeit boten die Wohnungen grosszügige Grundrisse. Die Bauweise mit vorfabrizierten Elementen erwies sich als rationell, führte später jedoch wegen Wassereinbrüchen zu aufwendigen Sanierungen. Die Gebäude stehen ebenfalls auf Land, das die Gemeinde Küsnacht im Baurecht bis 2051 abgibt.
1993 begann eine Gesamterneuerung mit neuen Einbauküchen auf modernstem Stand. GlaskeramikKochfelder, Naturstein-Abdeckungen und weitere Verbesserungen setzten neue Standards.
Um die Jahrtausendwende folgte im Rahmen des Bundesprogramms „Energie 2000“ eine umfassende
Aussensanierung. Gebäude und Umgebung erstrahlten in einem frischen Bild.
2021 steigerte die BGZ den Wohnkomfort erneut. In jedem Treppenhaus baute sie Personenlifte ein, die alle
Stockwerke inklusive Untergeschoss erschliessen. Mit dem Anbau kam auf jedem Stockwerk ein kleiner Hobbyraum hinzu, den die Mietenden individuell nutzen können.

Zumikerstrasse 48/50

Zumikerstrasse 46/48/50/52

Zumikerstrasse 46/48/50/52

Siedlung Bettlen

Zumikerstrasse 50/52 (heute)

Zumikerstrasse 50/52 (heute)

Küche

Wohn-/Esszimmer

Bad
2001
2001
Die Generalversammlung 2001 beschloss, die Gemeinnützige Baugenossenschaft Küsnacht (GBK) in Baugenossenschaft Zürichsee (BGZ) umzubenennen. Die Umbenennung fiel mit dem 75-Jahr-Jubiläum zusammen. Sie widerspiegelte die wachsende regionale Ausrichtung und das erweiterte Tätigkeitsgebiet. Auch das neue Erscheinungsbild trägt diesem Umstand Rechnung.
Gleichzeitig passte die Genossenschaft die Statuten an, um die neue strategische Ausrichtung zu verankern. Seither erweiterte die BGZ ihre Aktivitäten erfolgreich über die Gemeindegrenzen von Küsnacht hinaus. Insgesamt baute und erwarb sie bisher 88 Wohnungen ausserhalb von Küsnacht.

2002
2002
2002 bot sich der BGZ die Gelegenheit, die Liegenschaft an der Oberen Heslibachstrasse 52 mit fünf Wohnungen zu erwerben. Das 1951 erbaute Haus erschien äusserlich in einem guten Zustand. Eine genaue Prüfung von Keller bis Estrich zeigte jedoch Mängel.
2010 entschied der Vorstand, auf eine Totalsanierung zu verzichten. Stattdessen plante die BGZ, das Haus mittelfristig zu ersetzen und die vorhandene Baumassenreserve zu nutzen. Dank der neuen Sonderbauvorschriften sollte auf dem kleinen Grundstück ein möglichst verdichtetes Gebäude entstehen.
Im Herbst 2018 bezogen die ersten Mietenden den Neubau. Der moderne Gebäudekörper umfasst acht
Zweieinhalb- und Dreieinhalbzimmerwohnungen sowie eine Fünfeinhalbzimmer-Attikawohnung. Die Räume
sind klar gestaltet, gut proportioniert und bieten Komfort auf dem Niveau der Neubauten im Unterfeld.

Obere Heslibachstrasse 52


Obere Heslibachstrasse 52 (heute)

Obere Heslibachstrasse 52

Zimmer

Dusche

Zimmer/Terrasse
2009
2009
Die Siedlung «Im Erb» umfasst drei Mehrfamilienhäuser mit 18 Wohnungen und ebenso vielen Einstellplätzen in der Unterniveaugarage. Sie entstand 1993 durch die WSK Wohn- und Siedlungsgenossenschaft Küsnacht, die sie bis 2008 betrieb.
Wegen des zunehmenden Verwaltungsaufwands und fehlender Nachfolge im Vorstand suchte die WSK eine geeignete Fusionspartnerin – und fand sie in der Baugenossenschaft Zürichsee. Die BGZ übernahm die Liegenschaften per Januar 2009.
Die Siedlung zeichnet sich durch grosszügige Gemeinschaftsflächen aus: einen Garten mit Biotop, Pflanzen- und Gemüsegärten, eine Grillstelle, einen Kinderspielplatz, einen Gemeinschaftsraum sowie eine Regenwasserretention. Sie steht auf Baurechtsland der Gemeinde Küsnacht und unterliegt deren Vermietungsbestimmungen.
Die einfache Bauweise führte schon früh zu wiederkehrendem Reparaturbedarf in den Wohnungen und den gemeinschaftlichen Hausteilen. Im Jahr 2015 – nur 22 Jahre nach der Erstellung – musste die BGZ die Gebäudehülle umfassend sanieren.
Acht Jahre später, 2023, folgte die Modernisierung der Küchen und Nasszellen einschliesslich der Zu- und Abwasserleitungen. Die Sanierung sichert den langfristigen Werterhalt der Liegenschaften.

Boglerenstrasse 58 (heute)

Siedlung Erb

Treppenhaus

Küche

Bad

Wohnzimmer
2011
2011
Das Grundstück an der Schwylerstrasse 13 in Stäfa gehört seit 2011 der Baugenossenschaft Zürichsee. Auf der Parzelle steht eine Altliegenschaft aus dem Jahr 1730 mit Geräteschopf. Das einseitig angebaute Riegelhaus ist seit rund 15 Jahren unbewohnt und in schlechtem baulichen Zustand.
Im selben Jahr leitete der Gemeinderat Stäfa das Verfahren für den Quartierplan ein. Wegen zahlreicher Rekurse gegen die geplante Erschliessung ist der Fall bis heute vor Gericht hängig.
2014
2014
Die beiden Mehrfamilienhäuser am Herweg 45 und 47 in Männedorf umfassen vier Eineinhalb- und acht Viereinhalbzimmerwohnungen. Zur Liegenschaft gehören sechs Garagenboxen und drei Aussenparkplätze. Die Gebäude entstanden 1960. Seither pflegte die Eigentümerschaft sie mit regelmässigem Unterhalt. Am 1. Oktober 2014 erwarb die Baugenossenschaft Zürichsee die Liegenschaften von einer privaten Eigentümerin.
Die letzte umfassende Renovation durch die Voreigentümerin erfolgte im Jahr 2000. Dabei wurden Küchen und Bäder modernisiert. Nach dem Erwerb durch die BGZ folgten kleinere Umgebungsarbeiten – insbesondere an Sträuchern und Bäumen. So wertete die Genossenschaft das Erscheinungsbild der Liegenschaften auf.
In den folgenden Jahren isolierte die BGZ die Kellerdecken. Sie installierte eine Gegensprechanlage und neue Briefkästen. Zudem erneuerte sie die Heizung im Haus 47.

Herweg 45/47


2014
2014
2009 reichte der Verein für Altersfragen Stäfa beim Gemeinderat eine Initiative mit 1290 Unterschriften ein. Sie verlangte, dass die Gemeinde «unter Beizug des Vereins für Altersfragen Stäfa, den Bau von Alterswohnungen auf dem zu diesem Zweck erworbenen Grundstück (ehemals Hulftegger-Areal) realisiert».
2010 suchte die Gemeinde Stäfa einen Investor und Betreiber für das Projekt am Lanzelenweg. Auch die Baugenossenschaft Zürichsee reichte ein überzeugendes Konzept ein – und ging als Siegerin aus dem Auswahlverfahren hervor.
Anfang 2011 unterzeichneten die Gemeinde Stäfa und die BGZ den Baurechtsvertrag für das 3000 m2 grosse Areal. Drei Monate später genehmigte der Stäfner Souverän den Vertrag in einer Urnenabstimmung mit klarer Mehrheit. 2014 investierte die BGZ in den Bau von 28 alters- und behindertengerechte Zweieinhalb- und Dreieinhalbzimmerwohnungen für selbstständige Rentnerinnen und Rentner. Dazu gehört eine Unterniveaugarage mit 25 Abstellplätzen. Die Siedlung Etzel untersteht den Vermietungsbestimmungen der Gemeinde Stäfa
Ein vielseitig nutzbarer Aufenthaltsraum dient als Treffpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner. Ausgestattet mit Einbauküche, vollständigem Inventar und einer WC-Anlage bietet er Raum für Begegnungen und gemeinsame Momente. Zusätzlich sorgen kostenlos nutzbare Gemüse- und Pflanzengärten sowie ein Brunnen für eine einladende Umgebung zum Verweilen.

Lanzelenweg 3



Gemeinschaftsraum

Küche

Dusche
2017
2017
Die Forch ist ein Ort und ein Pass über den Höhenzug Pfannenstiel zwischen Zürichsee und Greifensee. Der südwestliche Teil gehört zu Küsnacht, der nordöstliche zur Gemeinde Maur.
Das Grundstück der Baugenossenschaft Zürichsee befindet sich auf der Mauremer Seite der Forch im Ortsteil Scheuren und ist bislang die einzige Liegenschaft der BGZ im Bezirk Uster. Die BGZ erwarb das 3683 m² grosse Areal Mitte 2014 von einer privaten Eigentümerschaft. Zur Erweiterung der Baumasse kam ein 258 m² grosser Fussweg hinzu, den die Gemeinde Maur an die BGZ verkaufte und der nun als öffentlicher Weg in die Überbauung integriert ist
Wie bei ihren anderen Projekten führte die BGZ auch hier einen Architekturwettbewerb durch. Das Siegerprojekt überzeugte mit zwei modernen, klar strukturierten Mehrfamilienhäusern. Sie umfassen insgesamt 30 Zweieinhalb- und Dreieinhalbzimmerwohnungen, zwei Hobbyräume und 30 Abstellplätze in der Unterniveaugarage.
Mieterinnen und Mieter profitieren von hoher Wohnqualität und einem herrlichen Ausblick auf den Greifensee. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis zum Säntis.

Küche

Siedlung Scheuren

Zimmer/Sitzplatz

Forchstrasse 121/123

Treppenhaus

Korridor
2023
2023
Den beglaubigten Kaufvertrag für das 3251 m² grosse Bauland an der Allenbergstrasse trug das Amt im April 2018 ins Grundbuch ein. Wenige Wochen nach der Eigentumsübertragung startete die BGZ eine Projektstudie. Bereits im Dezember desselben Jahres beurteilte eine Jury die eingereichten Vorschläge.
Mehrere Rekurse von Nachbarn verzögerten das Bauvorhaben um rund drei Jahre. Danach verlief der Bau zügig. Im Frühling 2023 bezogen die ersten Mieterinnen und Mieter ihre Wohnungen.
Entstanden sind 18 moderne und zahlbare Wohnungen – sechs Zweieinhalb- und zwölf Dreieinhalbzimmerwohnungen – ergänzt durch zwei Ateliers und 25 Einstellplätze. Die Wohnungen überzeugen mit durchdachten Grundrissen, hochwertiger Ausstattung und Balkonen mit Sicht auf See und Berge. Eine Photovoltaikanlage sorgt für Eigenstromnutzung.

Baustelle Hänsi 1/3


Siedlung Allenberg

Wohn-Essküche

Wohnzimmer

Dusche
2026
2026
Vor 100 Jahren legten engagierte Initianten den Grundstein unserer Wohnbaugenossenschaft. Ihre Vision: der zunehmenden Wohnungsnot in Küsnacht entgegenzuwirken und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Dieses Ziel verfolgte die Genossenschaft über Jahrzehnte konsequent weiter – und über die Gemeindegrenze von Küsnacht hinaus.
Heute blickt die BGZ auf eine beeindruckende Entwicklung zurück. Der aktuelle Bestand umfasst 316 Wohnungen, die sich durch eine sorgfältige Bauweise, eine hohe Wohnqualität und bezahlbare Mieten auszeichnen. Zusätzlich betreut die BGZ im Rahmen von Verwaltungsmandaten 234 weitere Wohnungen für andere Wohnbaugenossenschaften. Sie beschäftigt sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Bezahlbare Wohnungen bleiben im Grossraum Zürich für Menschen aus dem Mittelstand rar – auch in Zeiten grösseren Wohlstands. Die Nachfrage ist ungebrochen hoch. Mit diesem Bewusstsein trägt die BGZ den genossenschaftlichen Geist mit Engagement in die Zukunft.
Unser herzlicher Dank gilt allen aktiven und ehemaligen Mitgliedern und Mitarbeitenden sowie den früheren Vorstandsmitgliedern für ihr Engagement und die erfolgreiche Zusammenarbeit. Ebenso danken wir unseren Geschäftspartnern für ihre verlässliche Kooperation und den Gemeinden Küsnacht und Stäfa für ihre Unterstützung im Bereich der Baurechte

Freie Objekte

4.0-Zimmer-Wohnung
Herweg 47
8708 Männedorf
Bezug: 16. April 2026
Befristet: Mietvertrag endet am 31. Januar 2036
| Grösse: | 4.0-Zimmer-Wohnung |
| Etage: | 1. OG rechts |
| Miete inkl. NK: | CHF 1’920.00 |
| Mietzinsdepot: | CHF 5’500.00 |
| Bad/WC, separat WC, Einbauschrank, Cheminée, 2 Balkone, Keller- und Estrichabteil, | |
| Waschmaschine und Tumbler zur Mitbenutzung, Haustiere erlaubt | |
| Aussenparkplatz kann dazu gemietet werden | CHF 50.-/Mt. |
Es gelten keine Vermietungsrichtlinien
| Grundrissplan: | auf Anfrage |
Einstellplatz
Im Hänsi 1/3
8708 Männedorf
per 1. März 2026 oder nach Vereinbarung zu vermieten
Preis: CHF 150.-/mtl. (exkl. MwSt)
Ladeinfrastruktur für E-Autos vorhanden
(wird separat abgerechnet).

Einstellplätze Lanzelenweg
Lanzelenweg 3
8712 Stäfa
per sofort oder nach Vereinbarung zu vermieten
Preis: CHF 150.-/mtl. (exkl. MwSt)
Es besteht die Möglichkeit Einstellplätze über die Wintermonate zu mieten (befristeter Mietvertrag)

Motorradplätze Einstellhalle
Forchstrasse 121a
8127 Forch
per sofort oder nach Vereinbarung zu vermieten
Preis: CHF 40.-/mtl.
Es besteht die Möglichkeit MOEP-Plätze über die Wintermonate zu mieten (befristeter Mietvertrag)

Einstellplatz
In der Gandstrasse 4
8126 Zumikon
per sofort oder nach Vereinbarung zu vermieten
Preis: CHF 90.-/mtl.

Einstellplatz
In der Gandstrasse 33
8126 Zumikon
per sofort oder nach Vereinbarung zu vermieten
Preis: CHF 90.-/mtl.

News
Unsere Genossenschaft feiert dieses Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum. Wir planen abwechslungsreiche Aktivitäten und Angebote für…
Erfahren Sie mehr über unsere Siedlungen und Diejenigen unserer Verwaltungsmandate.
Haben Sie Fragen oder möchten Sie eine Reparatur melden? Wir sind gerne für Sie da.




